Monthly Archives: November 2012

liebende hexe

las chorras de epina. magische quellen.

wer aus den quellen trinkt, so heisst es, sei noch innerhalb eines jahres verheiratet. sechs quellen sind es, nebeneinander, frauen sollen aus den geraden, männer aus den ungeraden trinken. eine frau, die eine hexe werden will, trinkt aus den den männern vorbehaltenen quellen.

da ich mich (wie üblich) nicht entscheiden wollte (konnte), zwischen liebe und hexe, habe ich einfach aus allen getrunken. schließlich können auch hexen sich verlieben 🙂

la gomera II

klein ist die insel, auf unserer fahrt von san sebastian nach valle gran rey und zurück über den norden der insel (valle hermose, agulo, hermigua) wieder nach san sebastian haben wir nur etwa 130km zurückgelegt. und dabei so viel wunderschönes gesehen. mehrere male haben wir gehalten und doch war die zeit natürlich viel zu kurz, um alles zu sehen.

so eine autofahrt hat ihre vorzüge, doch ich würde mir die insel gerne auch einmal er-wandern, um sie richtig zu erleben.

neben einigen zufällig unterwegs entdeckten, wunderschönen orten haben wir die quellen von epina besucht, waren am playa de vallehermoso (ein für kanarische verhältnisse riesiger, sehr schöner steinstrand, der zu meinem erstaunen menschenleer war. wir haben dort gespielt, ein bisschen nackt gebadet und gepicknickt. nach den überfüllten stränden teneriffas ein wunderbarer luxus!) und sind vor der abreise durch die straßen san sebastians gelaufen.

wunderschöne und wirklich irgendwie magische tage … hasta luego, la gomera, wir kommen ganz bestimmt wieder!

la gomera

ein wenig verspätet, hier doch endlich ein paar eindrücke unserer kurzen la gomera-reise … erster teil:

magischer wald, magische insel

zauberwald auf einer magischen insel. la gomera. wunderschöne insel, so ganz anders als teneriffa. sanfter, zauberhafter. weniger dicht besiedelt und verbaut. und viel kleiner.

große teile des wunderschönen zauberwaldes ähneln momentan eher einem geisterwald. verbrannte schwarze kahle stämme. kilometerweit. herbstfarbener wald, wie er eigentlich gar nicht sein sollte hier: verfärbtes laub an abgestorbenen bäumen.

blick auf teneriffa

angekommen im hafen von san sebastian sind wir mit dem auto quer über die insel gefahren, bis valle gran rey. bis hier heran reichen die spuren, die die flammen hinterlassen haben. was sie nicht zerstört haben, ist der wahrhaft königliche anblick, den das tal bietet. und den ich mit der iphone-cam leider nicht wirklich einfangen konnte – ein bild in meinem kopf, dass ich hier leider nicht teilen kann. wir haben den fruchtgarten besucht, am steinstrand gepicknickt und danach ein zimmer in la calera, direkt am playa del ingles, gefunden. ein abendliches bad mit blick auf el hierro; später dann trommelmusik, fackel-jongleure und eine beeindruckende tanzvorstellung einer frau mit einem flammengespickten hula-hoop-reifen. so schön, soviel leben um uns herum … ein weiteres puzzleteil für die vorstellung, wie wir unser leben weiter gestalten werden.

playa del ingles. am horizont zu sehen: el hierro

kleiner wermutstropfen: es war j.’s geburtstag und wir konnten ihn, mangels netz, nicht wie geplant anrufen. wo er doch, auf dieser ersten reise ohne ihn, ohnehin ein wenig fehlte …

ungewohnte geräuschkulisse – nicht wirklich laut, aber halt auch nicht sooo still wie auf unserer abgeschiedenen finca daheim. aufgewacht bin ich vom rauschen des meeres. am zweiten tag sind wir frühs kurz durch valle gran rey gelaufen, haben (wir machen schließlich urlaub auf den kanaren 😉 ) postkarten abgeschickt, bisschen eingekauft, waren auf dem spielplatz.

kinderleute

ein foto vom sohn kam, per mail. so vertraut sein gesicht und doch verändert. kantiger. die schultern breiter. veränderungen fallen wohl um so mehr auf, da ich ihn nicht mehr täglich sehe. kann den kleinen jungen, der da einmal war, kaum noch wiederfinden. letzteres ist nicht neu, fällt mir nur auch grad mehr auf. auch am telefon ist sie schon länger nicht mehr zu überhören, die männliche stimme. … vieles hat sich verändert im laufe der jahre, ruhig ist er geworden, meine kleine quasselstrippe. meistens jedenfalls. neuerdings erzählt er am telefon wieder mehr. kuscheln, zärtlichkeit, sind schon seit ein paar jahren nicht mehr so angesagt; das muss “verpackt” werden, als toben, raufen oder wenigstens massieren. was sich nicht verändert hat: er ist noch immer genauso humorvoll, großzügig, charmant, intelligent und eigen-willig. “mein” großer … sagen darf ich es dir nicht, um dich nicht in verlegenheit zu bringen, aber hier kann ich es ja schreiben: ich liebe dich!

reflections

our experience of the outer world is nothing but a reflection of what is inside of us. our inner world. however we experience what is happening “outside” … is determined by our inner world.

lately, “meeting” a woman in the web who gave birth to a baby whom she knew months before to be too ill to live more than a few minutes or hours … i felt for her, but at the same time thought that something like this happening to me could be the chance to experience another pregnancy and birth (which i would love to do) without being tied, without having to care for my (not-so-)little ones for another 16 or so years.

by no means i want to miss the children in my life and being tied really is not the most important characteristic of our relationship … but i obviously do miss more freedom for myself.

there are no “bad” feelings or “bad” thoughts … i know … but somehow … ?!?!??

needs

life always gives you what is really needed for your body and soul at the right time. way too often i follow my mind, who likes to plan and ask for results. sometimes it’s hard to accept uncertainty. and although i feel (or do i think???) my body and my soul really NEED a mate … maybe i am wrong?

erfreulicher montag

wenn der ex zu besuch kommt und das “komische brummen” des autos als symptom eines dringend reparaturbedürftigen und potentiell gefährlichen defektes erkennt.
wenn die kommunikation mit der autowerkstatt (spanisch! bei einem thema, bei dem ich schon auf deutsch nur die hälfte verstehe!) problemlos gelingt.
wenn das abholen des autos in kombination mit dem besuchsweise anwesenden kindsvater mir die gelegenheit zu einem 2km-run (naja, eher walk, steil bergab) verschafft.