wachsendes netzwerk

mit meiner (unserer) art zu leben, die welt zu betrachten, stehen wir hier auf der insel allein auf weiter flur. viel mehr noch als früher in deutschland. rohköstlerinnen, veganerinnen, freilernerinnen sind hier rar gesät & die sprache ist noch immer eine große hürde. gestern haben wir uns ENDLICH mit einer spanischen freilernerfamilie getroffen. (von den beiden anderen, die wir schon kennen, ist eine auf die nachbarinsel umgezogen; bei der anderen gehen die kinder (unfreiwillig) wieder zur schule.) … am punta blanca, einem sehr schönen steinstrand, con una piscina natural, piedras bonitas, unas con olivinas. y con suerte se ven bichos … hemos llevado orizos de mar, una sepia (no completa), la pierna de un cangrejo … wir hatten also spaß am strand & ich hab mich auch über den austausch gefreut. wobei mir mehr der austausch über den alltag, die aktivitäten, die lebensgestaltung … am herzen lag. anna hat mir viel erzählt über die rechtliche lage als freilerner hier (die seit zwei jahren auch nicht mehr so einfach ist wie sie mal war …) … ich glaube, das wesentliche verstanden zu haben (mi español todavía es fatal … ).

erfreulich: auch diese familie praktiziert unschooling, arbeitet ohne programm, will keine staatliche anerkennung in verbindung mit prüfungen, die zum befolgen des schullehrplans zwingen.

interessant: auch der junge hat kaum freunde im alltag, wenige auf der insel – nur mit dem auto erreichbar, einige auf dem festland … auch er kommuniziert mit seinen freunden via skype/internet.

die telefonnummer einer weiteren familie, mit zwei mädchen, habe ich jetzt auch. und, glücklicherweise, die emailadresse … ich werd sie anschreiben, das ist sooo viel einfacher 🙂

puntablanca