kindergedanken

beobachtungen & gedanken. aus den vergangenen 10 tagen familienleben, wieder zu dritt.

der sohn, so groß schon, kein kind mehr. vieles ist noch immer so wie schon immer bei ihm … er braucht sein nest & sorgt inzwischen selbst dafür. sicherheitsbedürfnis. die wand im rücken, zu viele fenster mag er nicht, zieht die vorhänge zu. verriegelt die tür. so hat er sich in unserem kleinen häuschen (das ihm genauso gut gefällt wir uns) eingerichtet, sich trotz ungeliebter reise nun sicher fühlend, hier überleben zu können bis zum heimflug.

zwei kinder, geschwister, sich so ähnlich & doch so unterschiedlich. beide wissen schon immer recht gut, was mit ihnen los ist, was sie brauchen. introvertiert der eine, extrovertiert die andere. sie lebt & äußert ihre gefühle intensiv & deutlich, mitunter schwer zu ertragen für ihre umgebung, aber wir wissen immer, was mit ihr los ist. der andere, der alles still mit sich selbst abmacht, schon immer, und erst dann laut wird, wenn er fast schon aufgibt. bei dem man genau hinschauen, hinhören, muss. sensibel für die gefühle anderer sind sie beide, doch während der sohn diese schon immer akzeptiert, fast zu sehr respektiert, muss das mondenkind das mühsam lernen.

in beiden erkenne ich mich wieder. beide liebe ich so sehr, sie sind das größte geschenk in meinem leben.

stolz bin ich, wie sie inzwischen auch miteinander immer besser kommunizieren, der eine jetzt rechtzeitig & ruhig sagen kann, was er will, & es der anderen allmählich immer besser gelingt, neben den eigenen übermächtigen bedürfnissen & gefühlen auch die anderer wahrzunehmen & zu respektieren.

m&s

my (not so) littles, my teachers, my heart, my light!

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