Monthly Archives: July 2015

hello world :)

time to travel again. not only travel from our home base like we did for several times within the last one and a half years since we came back to this island. but leave our apartment, put as much of our stuff as possible in my brave old car (and store the rest somewhere here on the island) and head towards europe. we’ll take the ferry on august 20th … a la península … spend some days in portugal and andalucia and then hit the road towards hamburgo to finally spend some time with my son whom i miss so much.

don’t know yet, what and whom we will meet on our way through spain, france and germany and neither where we will go afterwards (as i am sure that i will not want to stay in the cold after mid-october ???? ) … but … YAY!

although i know i will miss a lot of what i love here, i feel so happy and excited … i just LOVE to travel and i only now realize HOW MUCH i am yearning to go out there and explore new places and learn and see and fly 🙂 …

as a dear friend wrote to me a few weeks ago: “zur Ruhe kommen steht dir nicht.” – she’s probably right 🙂

Der Weg der Liebe

Die Liebe begegnete dir in der Mitte des Waldes.
«Komm,folge mir», flüsterte die Liebe, «ich werde dich führen.»
DU: «Wohin willst du mich führen?»
«Das wirst du sehen», sagte die Liebe.
DU: «Ich will aber jetzt wissen,wohin du mich führst.«
«Aber das ist ganz unmöglich» sagte die Liebe,
«das liegt nicht in meinem Wesen.«
DU: «Dann kann ich dir nicht folgen.»
«Es ist ein Ort der Freiheit», sagte die Liebe
DU: «Das ist mir zuwenig.«
«Es ist ein Ort des Friedens, des Einsseins,des Teilens.«
DU: «Ja,aber ist er von Dauer?«
«Wenn du diesen Ort erreichst, wird er von Dauer sein,
denn er ist in dir», sagte die Liebe.
«Das ist mir zuwenig», sagtest du und die Liebe wich zurück
und weinte.
DU: «Wie ist der Weg?»
«Abenteuerlich, voller Gefahren, steinig und alles verlangend,
aber solange du mich beschützt, kann ich dich beschützen.»
DU: «Was müsste ich tun?»
«Vertrauen», sagte die Liebe, «ganz-nicht in dich,
nicht in einen Menschen –
in die Liebe selbst – nur sie kennt den Weg.»
DU: «Was sind die Gefahren des Weges?»
«Ach es sind so viele», seufzte die Liebe, «Angst, dich zu verlieren,
Angst, das zu werden, was du bist,
Angst, zurückgestossen zu werden, Angst zu versagen,
das Klammern an vermeintliche Sicherheiten.»
«Warum sollt ich dir trauen?»,
fragtest du. «Weil ich dich liebe», sagte die Liebe.

(c) Lile an Eden, Das Buch des Lebens