Monthly Archives: November 2015

step back into the unknown

“Spiritual people can be some of the most violent people you will ever meet. Mostly, they are violent to themselves. They violently try to control their minds, their emotions, and their bodies. They become upset with themselves and beat themselves up for not rising up to the conditioned mind’s idea of what it believes enlightenment to be. No one ever became free through such violence. Why is it that so few people are truly free? Because they try to conform to ideas, concepts, and beliefs in their heads. They try to concentrate their way to heaven. But freedom is about the natural state, the spontaneous and un-self-conscious expression of beingness. If you want to find it, see that the very idea of “a someone who is in control” is a concept created by the mind. Take one step backward into the unknown.”

~Adyashanti

delirium

Du bist ein Rausch auf dünnem Eis,
Gefährlich schön und leicht,
Eine Droge die Glück verheißt,
So real und unerreicht.

Du bist eine Euphorie,
Man durchlebt doch bleibt sie nie,
Sie vergeht nach kurzer Zeit,
Nur mein Wunsch nach mehr verweilt.

Es ist nicht leicht dir zu begegnen,
Ich kann nichts dagegen tun,
Ich schaff es nicht dich aufzugeben,
Dabei tust du mir nicht gut,
Ich hör dich in allen Liedern,
Und kann nichts dagegen tun.
Du bist mein Delirium.

Du bist ein einziger Exzess,
In dem man sich vergisst,
Von dem man auch nicht lässt,
Wenn man sich daran verbrennt,

Hab nichts gesucht und nichts vermisst,
Du kamst wie Fieber über mich,
Bist ein Gefühl das mich zerfrisst,
Kann nicht mit dir, nicht ohne dich.

Es ist nicht leicht dir zu begegnen,
Ich kann nichts dagegen tun,
Ich schaff es nicht dich aufzugeben,
Dabei tust du mir nicht gut,
Ich hör dich in allen Liedern,
Und kann nichts dagegen tun.
Du bist mein Delirium.

Ich will mehr, mehr
Ich hab noch nicht genug von dir,
Gibt mir mehr, mehr
Ich hab noch nicht genug von dir,
Mehr, mehr
Ich hab noch nicht genug von dir,
Mehr, mehr, gib mir mehr.

Es ist nicht leicht dir zu begegnen,
Ich kann nichts dagegen tun.
Du bist mein Delirium.

Es ist nicht leicht dir zu begegnen,
Ich kann nichts dagegen tun,
Ich schaff es nicht dich aufzugeben,
Dabei tust du mir nicht gut,
Ich hör dich in allen Liedern,
Und kann nichts dagegen tun.
Du bist mein Delirium.
Du bist mein Delirium.

11 years ago

11 years ago i spent the afternoon raking up lots of leaves in our garden and, later, climbing up & down the stairs inside the house again and again.
waiting for the birth of the mondenkind to begin (she was one week overdue) …
not being able to relax and just let things happen, let things flow in their own rhythm, i tried to push my body.

yes, i have learned a lot since then. but every now and then i am still struggling with letting the river flow like it is meant to be – either trying to hold it back or yearning to push it.

friday fives

011-morningsun3

die friday fives. fünf dinge für die ich diese woche dankbar bin. eine schöne idee, die ich gerade dank(!) jademond gefunden habe und die ich sofort nutze … weil ich das wirklich grad gut gebrauchen kann. mir bewusst zu machen, wofür ich denn momentan so dankbar bin. und zu realisieren, dass trotz allem, was sich zur zeit eher … sagen wir mal: herausfordernd, schwer anfühlt, das alles schon so ist, wie es sein soll. und dieses leben doch einfach schön. ein wunder

danke also für …

  • … diese gelegenheit, eine DANKBARKEITSLISTE zu erstellen
  • … für eine kinderfreie woche mit viel ZEIT FÜR MICH.
  • … für umwerfende, magische, wundervolle, schmerzhafte und liebevolle MOMENTE, für die noch immer und trotz allem magische VERBINDUNG mit der frau, die ich liebe.
  • … für all diese intensiven, überwältigenden gefühle, die mich so viel lehren, erkennen lassen, und die mir vor allem zeigen, dass ich LEBENDIG bin.
  • … einen wochenendtrip, ganz für mich allein, an die nordsee. für herrlichen sonnenschein, für wunder-voll-farben-frohe blätter, für eiskalte füße barfuß im watt, für frische algen, für weite aussichten über flaches land
  • … und, no 6, nicht zuletzt und nicht nur diese woche: für die wundervollen geliebten menschen in meinem leben, nah und fern, die mir, jede*r auf ihre*seine weise, so viel spiegeln, mich so viel sehen und vor allem fühlen lassen

und … wie wunderbar, wenn ich erst einmal anfange, solche listen zu schreiben, kann ich mich NIE auf nur fünf punkte beschränken … 🙂 … danke auch dafür, dass ich zeit gefunden habe für so viele kleinigkeiten, die sonst meistens zu kurz kommen und doch so gut tun:

  • LESEN! diese woche “die hüterin der gewürze” von chitra banerjee divakaruni (zum zweiten mal, zuende gelesen) und “die pilgerjahre des farblosen herrn tazaki” von haruki murakami (angefangen … und schon totally addicted!) und “ame und yuki. die wolfskinder.”, ein manga von yu.
  • stricken. mach ich so gern und hier ist es kühl genug dafür 😉 … je ein paar socken fürs mondenkind und mich sind fertig, stulpen auf den nadeln …
  • spazieren gehen. ein herrlicher langer spaziergang, gleich morgens, über die felder der umgebung. kalt, aber sonnig und voll FRISCHER luft.

011-morningsun2

weiten

das auge braucht weite horizonte, viel raum zum sehen, damit die seele wachsen kann. leben kann. … einer der gründe, warum ich das meer so liebe. doch auch an land brauche ich weite blicke, um mich nicht eingesperrt zu fühlen.

vom sonnenaufgang ...

vom sonnenaufgang …


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... bis sonnenuntergang

… bis sonnenuntergang