licht & dunkelheit

dieses konzept. dunkle & helle seiten. einer persönlichkeit. eines wesens.
ein konzept, mit dem ich nichts anfangen kann.

was ist meine darkness? eine frage, die mir schon so oft gestellt wurde. und die ich irgendwie nie gut beantworten konnte. weil ich meine “schattenseiten” nicht sehen/zeigen wollte? nein, das ist es nicht. meine welt besteht einfach nicht aus “gut” und “böse”, “hell” und “dunkel”. ich bewerte (fast) nichts, verurteile nicht. auch nicht mit selbst!

ich sehe durchaus muster, verhaltensweisen, an mir, die ich gern ändern möchte.
(und arbeite auch daran).
alles davon beruht auf ängsten.
die ich überwinden loslassen annehmen & lieben lernen möchte.
doch mit dem konzept von light & dark, good & bad, kann ich einfach nichts anfangen.
weder bei mir noch bei anderen.
dark … ist doch nur ein anderes wort für bad. etwas, das ich in mir (oder anderen) ablehne. nicht liebe, nicht akzeptiere, vielleicht nicht mal sehen will.
doch ich bewerte meine unterschiedlichen seiten nicht so. die anderer auch nicht.
ich liebe mich, ich bin okay mit mir, mit all meinen seiten, mit all meinen eigenschaften.
auf manche bin ich mehr stolz als auf andere … das schon noch.
ich bin nicht stolz darauf, wenn ich mich von meiner angst steuern lasse.
doch ich verurteile mich auch nicht deswegen, nenne mich nicht “schlecht” oder meine angst oder daraus resultierende verhaltensweise “schlecht”.

manchmal fühlt sich mein emotionales erleben dark an … wenn ich nicht bei mir bin. mich von meinen gedanken oder emotionen steuern lasse. schmerzhaft ist das. diese darkness, diese dunkelheit, kenne ich.